Mein erstes Mal mit 49

Médoc Marathon 2025 (Teil 1 von x)


Nach der versehentlichen Veröffentlichung letzte Woche (Făgăraș Tag 7), hier nun endlich der Bericht über meinen neuen Lieblingsmarathon. Der Marathon du Médoc oder Marathon des châteaux du Médoc 🍷🐸 🦪

2024 war cool, 25 geil. 😎


Natürlich muss ich zunächst abschweifen: Mein, nicht ganz schädliches Ausscheiden (bitte nicht falsch deuten) bei km 130 des diesjährigen Mauerweglaufes hatte Folgen.

Schuhwerk der Größe 48 taugt beim Joggen nicht mehr. Die 49 musste her. (Das war ein Reim.)

Somit in Paulac, mein erster Marathon auf ganz großem Fuß. Die 49 😊


Die Anreise

Natürlich wieder im dunkelblauen Diesel (4,5 l pro 100 km im Schnitt über die 4000 km im Urlaub) und Luxus ohne Ende, worauf meine Bekannte (© Grothe) besteht.

Tag 1: Arbnb bietet auch Möglichkeiten, welche nicht zu Lasten des lokalen Wohnraumes gehen. Es war OK. 😁

Frankreich steht für Wein, Essen und vergebene Changsen in meiner zweiten Heimat Valencia in den 90ern. 🙄 Letzteres führt hier zu weit.

Konzentrieren wir uns auf Essen und Trinken in 🇫🇷

Es müssen nicht immer 2 🌟 sein.

Hier waren es 5 und es war geil. 🍺🐸🦪

Global denken und lokal handeln. Mein Reden und Trinken.

Nach 1,5 Tagen dann ein Flüsschen kreuzen und das gelobte Land (Médoc in meiner Religion) sehen.

Zu Empfang kam sogar der Bürgermeister 😍

Die Garonne quert man in einer Arche die Fähre heisst. An der Stelle möchte ich ein bekanntes Zitat nutzen:

Der Weg ist das Ziel. Das Ziel ist der Start. (El Dze ca. 2025)

Das Land.
Seine Kathedralen
Die Reliquien

Aber zurück zur eigentlichen Hinreise.

Unterkommen ist schwierig, wenn Zelten/Camper ausfällt und ab 350 € pro Nacht in den Châteaus nicht ganz dem Budget entsprechen. Wir hatten durch Glück wieder eine der (vermutlich nur drei) Ferienwohnungen der Region. 😜

Wir kamen froh an…

… und tranken lokale Spezialitäten. (v.l.n.r. meine Bekannte, El Dze) Tag 2

OK, kam bisher noch nicht viel zum Marathon. Zwei Dinge verrate ich in Teil 1 noch:

Das Motto dieses Jahr: La mer
Ich war wieder passend gekleidet. 😎 (konnten im 3D-Druck kleine Figuren von uns erstellen)

Teil 1 dient zu 90 % zur Eigenmotivaton, mal wieder zu Texten.

Teil 2 wird sich mit kultureller Aneignung und einem deutschen U-Boot an der Atlantikküste beschäftigen.


Haltet durch. 😎

Tag 7 – Moldoveano geschlossen 😉 (Nachtrag)

Der Blaue Becher und ich haben beschlossen, den Tag nur der Pflicht halber zu dokumentieren.

Bemerkenswert: Ich bin nicht auf den Moldoveano gegangen. 15 Leute auf dem Gipfel und nocheinmal so viele auf dem Weg. Ne danke, dann kann ich auch den Mont Everest buchen und mich da anstellen.

Da geht’s lang…
Ja genau da lang.

Sonst habe ich natürlich immer brav den höchsten Berg Rumäniens besucht.

Ansonsten nervte das Wetter. 😭

Entrenamiento para Valencia

Training für den Valencia-Marathon, so kann man die Überschrift übersetzen.

Gehen wir zwei, drei (gefühlte) Monate zurück. Am Anfang stand der…

… Médoc-Marathon 😍

Ja, der Bericht kommt noch 😁. Es geht hier nur um das Motto: Das Meer

Da ich wenig flexibel bin… wartet 😂 ich muss kurz abschweifen: Hier im Land Napoleons fällt mir ein kleiner CIO-Mann aus Berlin ein, er bescheinigte mir ein sehr simplizistisches Weltbild. 😘

Nicht flexibel, siplidingsda… in der Praxis bedeutet das, ich laufe oft die gleichen Marathons über viele, viele Jahre. (Hier könnte ich auch wieder abschweifen, über Freunde mit schlechten Planungen ihrer 60. reden, aber das vertikalisiert die Zielgruppe zu sehr.) So auch den Valencia-Marathon.

Valencia liegt hier am Strand ein paar km nach Südwesten. Was liegt näher, als mit den Erinnerungen an den Médoc-Marathon mit dem Training hier zu beginnen.


Flussgefangenschaft in 🇫🇷

Nein, es geht nicht um die besorgten 🦺, Generalstreik oder ähnliches. Es waren wirklich…

… zwei Flüsse, fehlende Brücken und eingestellte Fähren, die mich festsetzten. (Richtung Mónaco nach oben, Valencia unten)

(Geduld, die Moral der Geschichte kommt gleich.)


Das Training fand in der üblichen Laufgruppe statt. Häcker, ich, El Dze und der Dicke starteten am Morgen Richtung Monaco

Da sind wir.

Dann nach schon 1,2 km der erste Insta-Punkt.

Schön geharkt und Palmen aufgebaut…
… wie im Traum, wenn der Böse Wind nicht gewesen wäre. 😬

Bevor ich zur Moral der Geschichte komme, noch schnell die Schönheit der beiden Flüsse.

Links, das bin ich, rechts der eine Fluss (Richtung Mónaco)
Links das ist El Dze, rechts der andere Fluss (Richtung Valencia) .

Häcker und der Dicke blieben an diesem VP hängen:

Wie immer waren wir zu langsam und der VP wurde schon abgebaut.

Auch der Zieleunlauf war weg:

😭

Egal: Einmal noch mit Louis de Funès abschweifen

… dann seid ihr erlöst.

Jeder, jede mit POS-Abschluss kennt den Film.

(Für Leser*innen aus den gebrauchten Bundesländern: POS war in etwa Realschule+)

Wenige wissen, dass hier gerade ein Remake gedreht wird:


Zurück zum Training, dem Meer und dem eigentlichen Thema dieses Beitrages… 🤔

Tut mir echt leid… ich habe den Faden verloren. 🙄

Tapfer, wer bis hier hin kam. 😎


Nicht weit aber intensiv.

Haltet durch 😉

Schleudertrauma und Frustration – Ein cooler Tag ☺️

Nein, das ist noch nicht der versprochene Beitrag zum Médoc Marathon, hat aber auch mit Joggen zu tun.


Fangen wir mit dem Schleudertrauma an.

Ich kenne einige Gebirge auf einigen Kontinenten dieses Planeten. (Über andere Planeten darf ich noch nicht schreiben.) Doch nirgends bin ich einen Weg gelaufen, der nur aus Kurven (andere sagen Serpentinen) besteht. 8 km hoch und zurück.

Los Españoles… sie haben den Weg hier bei Canfranc (Pyrenäen) erfunden.

Die Straße da ist im Berg.

Und das ganze für (nur) gute 1000 Höhenmeter. Da sind die Wege im Făgăraș (Rumänien) pragmatischer.

Aber cool war es. 😎 Ca. zwei Fotos habe ich als Beweis.

Rustikal ausgeschildert
Dann am Pferdeschwanz…
… Flieger grüß mir die Sonne, grüß mir den Mond. 😍
Landschaft.
Was meine Bekannte (rechts) nicht wahrhaben möchte, sie ist deutlich kleiner als ich.
Ich auch mal ganz oben.
Landschaft 2.
El Dze grüsst.

Nun die Rubrik Frustration. 😢

Nach Canfranc-Estación wollte ich wegen der alten Bahnanlagen (Sorry @Bahn-Katrin). Schon irre, was schon früher für Steuergeld verschwendet wurde.

Lokschuppen alt
Zug alt
Bahnhofsgebäude alt (neu gemacht als Taler-Hotel)
Taler-Hotel innen

Hintergründe … wirf eine AI-freie Suchmaschine deines Vertrauens an.

Und nein, das war nicht die Frustration, die Gegend ist interessant. Baumschule, Bunker, viele Anlagen zum Lawinen- und Hochwasser Schutz, aber das führt jetzt zu weit.


Dass hier in zwei Wochen die WM im Trail- und Berglauf stattfindet, ist sicher bekannt.

Ja, es war Zufall…

Da das Dorf schon voll echten Läufern (m/w/d) ist, man viel Aktivitäten sieht, kam mir nach der zweiten Portion Bravas (siehe Foto) die Idee, den 44 km Trail der WM-Strecke morgen zu Joggen. Perdón, versuchen zu Joggen 🤔. Auf 44 km 3800 Höhenmeter unterzubringen… bin gespannt.

Das sind die besten Bravas der Pirineos

Und nein, auch das ist auch nicht die Frustration.

Der Blick auf die echten Läufer war es. Nicht, daß ich so schnell sein kann/will. Die Leichtigkeit (😭) wie sie trainieren, hoch und runter renne, in die gleichen Bars gehen 😍… das ist cool.

Sieht easy aus… ist es auf der Strecke nicht.
Geheime Zeichen an Lö… 🙄
Und nach dem Training lächeln (Teil der Spanischen Selección)

Frustrierend klingt zu negativ, merke ich gerade. Egal, kann jetzt nicht alles umschreiben, al fin: Der Tag war echt cool.


Morgen geht es um 7 Uhr auf die Strecke, hoffe die Profis schlafen noch. 😁

Es wird keinen Livebericht auf WhatsApp geben, so viel kann ich verraten.


Haltet durch. 😎

Eifersucht 🙄

Der Blaue Becher kam zu kurz in letzter Zeit, meinte er. Das führte sogar dazu, dass er ganz draußen schlafen wollte.

Also nicht mal unter dem Vorzelt, nein ganz draußen. Und was war der Auslöser? Eine schnöde Rolle Panzertape (in schwarz).

Wie es neulich schon schrieb, eine Zelt Stange brach aus. Das Problem konnte mit einer Hülse und eben diesem Tape behoben werden.

Blöd nur, dass ich die zweite Zeltstange dann sogar selber noch kaputt machte. Ein ganz gekonnte Fußtritt. 😭

Wieder kam das Tape zum Einsatz und der Blaue Becher war nicht im Mittelpunkt.

Aller guten Dinge sind drei, behaupten einige. Ich konnte liefern…

Ein Wanderstock brach.

Blöde Sache, weil die Stöcke sind hier sehr hilfreich. Aber, in der Thruhiker-Schule lernt man, nimm ein, zwei 🐟🐟 (Heringe) mehr mit, dann kannst du Stöcke, Finger usw. schienen.

Mit diesen und, ihr ahnt es, dem schwarzen Tape konnte der Schaden behoben werden.

Das brachte das Fass zum überlaufen. Der Blaue Becher war sauer, motzte rum und schief wie eingangs geschrieben draußen.

Oh je. Ich redete auf ihn ein, half nicht. Dann am nächsten Tag suchte ich nur blaue Strecken raus…

Sogar der Himmel war blau… half immer noch nicht.

Dann die Idee, es gab ja noch ein paar Dinge den ging es viel schlechter als ihm. Sie wurden garnicht gebraucht und z.T. fristeten sie die ganze Zeit ein Leben in der Tiefe des Rucksacks.

Bärenspray, Wasserfilter, Schmerztabletten
(v. l. n. r.)

Ich vergaß sogar noch die Rettungsdecke. Die vier hatten die ganze Zeit nichts zu tun, standen nie im Mittelpunkt.

So ganz langsam sah er ein, dass er übertrieb. Heute früh waren wir wieder beste Freunde. ☺️


Haltet durch. 😎

Live – Tag 10 Abstieg

Der letzte Abend gestern (Explosionszeichnung)
Versöhnung und Frühstück am Morgen
Mitte/Oben das Ziel

Guten Morgen, Wochen (gefühlt) liegen hinter mir. Die anderen Orte, Erlebnisse sind ewig weit weg. Gelernt habe ich, 35 Jahre sind ein zu großer Abstand um hier alleine zu wandern. So cool auch die anderen Ausflüge waren.

CDT-Feeling

Die vergangenen Tage kann man recht gut mit einer Etappe auf dem CDT gleichsetzen. Die Entfernung zwischen zwei Orten um sich zu duschen, einzukaufen und die Sachen zu waschen.

Was 1:1 CDT war, vor allem während der nassen Tage, sich morgen wieder in die klammen/nassen und stinkenden Klamotten zu zwingen. 🙄

Auch das Essen war recht authentisch 😁.


Der aufmerksame Leser sah oben das Wort ‚Versöhnung‘. Oh ja, wir hatten Stress. Erkläre ich gleich. 😕


Haltet durch. 😎